In der dritten Neuauflage des Tiroler Finales der DEBL2 mussten sich unsere Angels leider zum dritten Mal geschlagen geben.

Der Start ins Finale verlief aus Sicht unserer Mannschaft alles andere als ideal: Bereits in der 2. Minute nutzte Kitzbühel/Kufstein zu viel Raum vor dem Tor zur frühen Führung. Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nach einem Gestocher vor dem gegnerischen Tor reagierte Lea Mair in Minute 6 am schnellsten und drückte die Scheibe zum 1:1 über die Linie.
Auch danach blieb unser Team im Spiel. Victoria Schwaiger kam im Powerplay zu einem guten Abschluss, wenig später hatte Lina Gabl die Führung auf dem Schläger. Stattdessen zeigte sich der Gegner effizient: Nach einem Nachschuss fiel in Minute 13 das 2:1, ehe Kitzbühel/Kufstein in Minute 15 nach einem Scheibenverlust in der Offensivzone schnell umschaltete und auf 3:1 erhöhte. Kurz vor Drittelende mussten die Angels noch in Unterzahl agieren, verteidigten diese Phase jedoch stark und ließen keinen weiteren Treffer zu. Überhaupt präsentierte sich das Penalty Killing über weite Strecken als eines der stärksten Elemente im Innsbrucker Spiel.
Im zweiten Drittel agierte unser Team stabiler als noch im Auftaktabschnitt. Erneut wurden Unterzahlsituationen konzentriert überstanden, offensiv fehlte jedoch weiterhin die letzte Konsequenz. Die beste Möglichkeit hatte Julia Föger nach einem schnellen Gegenstoß gemeinsam mit Lea Mair, insgesamt blieb Kitzbühel/Kufstein aber spielbestimmend und verteidigte mit gutem Stellungsspiel sehr solide.
Der Start in den Schlussabschnitt brachte dann die Vorentscheidung: In Minute 46 verlor unser Team den Kampf um die Scheibe hinter dem eigenen Tor, vor dem Tor stand Kitzbühels Sophia Widmair frei und stellte auf 4:1. Zwar boten sich danach nochmals Chancen in Überzahl – darunter auch eine Minute doppelter Überzahl – doch zunächst wollte kein weiterer Treffer gelingen.
Erst in der Schlussphase nutzten die Angels ein weiteres Powerplay doch noch aus: Sarah Woschitz gelang der Treffer zum 4:2-Endstand. Mehr war in den verbleibenden Sekunden jedoch nicht mehr möglich.
Unterm Strich fehlte es heute über weite Strecken an Präzision und Konsequenz. Trotz großem Einsatz, guter Unterzahlleistung und kämpferischer Moral machte unser Team zu viele Fehler, die gegen einen starken Gegner auf diesem Niveau entscheidend waren.
🥈 Am Ende steht dennoch ein verdienter zweiter Platz beim Finalturnier in Kitzbühel – ein starker Abschluss einer insgesamt sehr engagierten Saison.
Herzliche Gratulation an die SPG Kitzbühel/Kufstein zum Meistertitel sowie den IceCats Linz II zur Bronzemedaille.
Spielbericht: https://redangels.at/spielbericht/?gameId=59a0f3b5-4a12-4777-b133-146f10d688e5&divisionId=19401






